Donnerstag, 27. Januar 2022

E-Lok Nr.1 kommt zurück

Die AEG Lok Nr.1 der ehem. Strassenbahn Haspe-Voerde-Breckerfeld (HVB) wurde beim Regionalverkehr Bern-Solothurn (RBS) in der Schweiz asbestsaniert und wird voraussichtlich im Herbst zurück zu den Bergischen Museumsbahnen (BMB) kommen, ein Übernahmevertrag ist bereits mit der RBS geschlossen. Geplant ist die AEG Lok Nr.1 zusammen mit dem bereits im BMB Bestand befindlichen HVB Rollwagen zu zeigen. Jetzt ist es soweit, Lok Nr. 1 kommt zurück ins Bergische.


Schwere Hagener E-Lok bei der Museumsbahn in Wuppertal angekommen

Erinnerung an früheren Güterverkehr in der Region

35 Tonnen wiegt die große vierachsige AEG Lok Nr. 1 (Ge 4/4 111), die am 27. Januar 2022 aus der Schweiz bei der Bergischen Museumsbahnen (BMB) in Wuppertal-Kohlfurth angekommen ist. Sie wird künftig an den Güterverkehr auf Meterspurgleisen im Bergisch-Märkischen Raum erinnern. AEG Lok Nr. 3 (Ge 4/4 112) ging Mitte November 2021 an die Tatrabahn in der Slowakei.
Bei der Kleinbahn Haspe-Voerde-Breckerfeld wurden ursprünglich drei AEG E-Lokomotiven um 1927 für den Güterverkehr beschafft, die im Lokschuppen in Haspe am Schützenhof untergestellt waren. Die Elektrolokomotiven (AEG-Lok Nr. 1 und 3) sind 1955 an die Vereinigten Bern-Worb-Bahnen (VBW) verkauft worden und waren beim Nachfolgeunternehmen Regionalverkehr Bern-Solothurn (RBS) in der Schweiz bis vor kurzem noch im Einsatz.
Quelle: www.Eisenbahn-EN.de

Transport

Nach vielen Gesprächen gelang es den Bergischen Museumsbahnen die AEG Lok Nr.1 (Ge 4/4 111) von der RBS geschenkt zu bekommen und dank großzügiger Spenden konnte auch der rund 14.000 Euro teure Schwertransport finanziert werden. Heute brachte ein Tieflader die E-Lok aus der Schweiz nach Wuppertal und wurde über eine Rampe abgeladen.

Ausblick

Das NRW-Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung belohnt die Aktivitäten mit einem Zuschuss für die fahrfähige Aufarbeitung eines vorhandenen meterspurigen Rollwagens, auf dem mit dieser „neuen“ E-Lok normalspurige Güterwagen der Bundesbahn im Bergischen und Märkischen gezogen wurden.


Foto: Michael Malicke - Bergische Museumsbahnen (BMB)




Mittwoch, 12. Januar 2022

Auf ein Neues

Gleich im Neuen Jahr bin ich zusammen mit Team GJL in Richtung Schwerte-Ergste aufgebrochen. Zum Anfang mussten wir unsere Angel ausfahren, um den BILTEMA-Cache Alle ... Hähnchen ... fliegen hoch herunter zu holen. Dann gings weiter zur Lab-Cache-Runde Weihnachten im Wald. OK, Weihnachten war vorbei, aber die Runde hatte mein Interesse geweckt. Und das wurde nicht Enttäuscht, sehr schöne Stationen im Wald, mit entsprechender Dekoration an der letzten Station, sieht man auch nicht alle Tage. Da war der Bonus letztlich kein Problem mehr.

Auch mit Kollege Hammas waren wieder einige Cachetouren geplant und so sind wir in Hagen-Dahl mit einem Adventure Lab-Cache angefangen. Thematisch waren die Fragen zum dramatischen Hochwasser im Juli 2021 angesiedelt. Aber wir waren erstaunt, dass die Auswirkungen immer noch sichtbar sind. Bis das alles behoben ist dauert es sicher noch einige Zeit.

Ein paar Tage später bin ich dann mit DjMykeMyers nach Sprockhövel aufgebrochen, um das gelöste Rätsel Voll die Härte zu besuchen und danach war der Kurzmulti Zeche Egbert ⚒ unser Ziel. Alles Caches haben wir gefunden und waren letztlich erfreut in welchem hervorragenden Zustand die Kleinzeche Egbert war, Bergbauhistorie pur!


Die Zeche Egbert war ein Steinkohlen-Bergwerk bei Herbede. Die Kleinzeche ging erstaunlicherweise erst 1962 in Betrieb, zu einer Zeit also, als das große Zechensterben im Ruhrgebiet schon begonnen hatte. 

Von 1962 bis 1976 wurde Steinkohle von etwa sechs Bergmännern abgebaut. Pro Mann und Arbeitstag wurden bis zu zwei Tonnen Kohle zu Tage gefördert und abtransportiert. Dies ist pro Bergmann eine Menge, die auch in modernen Gruben nicht wesentlich überschritten worden ist. Die Kohle wurde aus dem schräg nach unten führenden (tonnlägigen) Schacht gefördert. Er wurde 135 m tief im etwa 1,25 m dicken Flöz Kreftenscheer abgeteuft, das hier etwa 60° nach Norden einfällt. Abgebaut wurden auch die benachbarten Flöze Geitling und Mausegatt.

Am 22. Juni 1976 stellte die Zeche nach 14 Jahren Betriebszeit ihre Förderung ein. Sie war die letzte Zeche überhaupt im Ennepe-Ruhr-Kreis und die letzte Kleinzeche des gesamten Ruhrgebietes.


Ein paar Tage später habe ich einem kurzen Abstecher in das Wodantal eingelegt und bin eine kleine Runde am Berger Hof gelaufen. Hier habe ich schnell erkannt, ohne Moos nix los. Danach habe ich mir ein paar Tradis in Halver ausgesucht. Der erste lag an der Grenze zwischen Feld und Wald, dort wo Hase und Fuchs sich gute Nacht sagen. Auf der Rückfahrt habe ich mir noch den Kurzmulti an einem Gedenkstein in Schulten-Hedfeld vorgenommen. Die erforderlichen Zahlen waren schnell gefunden und der Fund ließ auch nicht lange auf sich warten.