Freitag, 15. Oktober 2021

Zweite Fahrt auf der Ennepetal-Bahn

Nach der sehr erfolgreichen ersten Fahrt auf der Ennepetal-Bahn am 3. September 2006, hatte die RuhrtalBahn noch eine weitere Fahrt (heute vor 15 Jahren) veranstaltet. Auch bei dieser war die Resonanz ausgesprochen gut, alle Fahrten waren wieder ausgebucht. Auch das Wetter zeigte sich diesmal von seiner schönsten Seite, es war bestes Herbstwetter, dem Anlass entsprechend.



Spurensuche

Passend zu dieser Sonderfahrt war auch, dass ich seit einigen Monaten in einem Kurs der Volkshochschule Hagen „Spurensuche in Haspe – Die Talbahn“ teilnahm. Die zahlreichen Teilnehmer wollten Informationen und Bilder sammeln, um eine mehrseitige Broschüre zur Talbahn zu erstellen. Das daraus ein sehr erfolgreiches Buch werden würde, hätte ich mir nicht mal im Traum einfallen lassen.

Unter der Federführung des Arbeitskreis Haspe für Kultur- und Heimatgeschichte e.V. von Bernd Mauren, hatten wir eine Fotoausstellung unserer bisherigen Recherchen am Haltepunkt Nirgena zusammengestellt. Die Bürgermeister von Ennepetal Michael Eckhardt und Gevelsberg Claus Jakobi eröffneten bei der ersten Ankunft des Teckel die sehr gut besuchte Ausstellung (im Bild unten).


Eröffnung Fotoausstellung mit Bürgermeister



Schienenbus

Eingesetzt wurde bei dieser Fahrt die Schienenbusgarnitur des ehemaligen FSB Menden (mit VT 796 690 der Eisenbahnfreunde Hönnetal e.V.). Bei schönstem Wetter waren wir wieder unterwegs um diese einmalige Aktion im Bild festzuhalten.


Bahnübergang Kluterthöhle
Bahnübergang Kluterthöhle



Großer Andrang am Haltepunkt Gevelsberg-Poeten
Großer Andrang am Haltepunkt Gevelsberg-Poeten



Werbung war fast nicht erforderlich

Auch für die zweite Sonderfahrt auf den Gleisen der Ennepetal-Bahn war nur wenig Werbung gemacht worden, denn mittlerweile hatte sich die Aktion herumgesprochen. 


Werbebanner Sonderfahrt Teckel
Werbebanner Sonderfahrt Teckel



Haltepunkt Poeten

Die Stadt Gevelsberg hatte ganz schnell die Haltepunkte Nirgena und Poeten optisch hergerichtet und sogar Stationsschilder mit Fahrplänen aufgestellt. Im Vergleich zur ersten Fahrt war der Haltepunkt Poeten nicht wiederzuerkennen, ein echter Hingucker.


Bahnsteig Haltepunkt Gevelsberg-Poeten
Der Bahnsteig Haltepunkt Gevelsberg-Poeten





Museumsverkehr hielt sich bis 2019

Die Testfahrten wurden so gut angenommen, so dass seit Mai 2007 ein regelmäßiger Museumsverkehr durch die RuhrtalBahn von Hagen Hbf über Gevelsberg bis zur Endstation Ennepetal-Kluterthöhle stattfand. Im Jahr 2009 wurde die Strecke von Hagen Hbf. bis nach Herdecke verlängert. Die Fahrt führte jetzt über das Herdecker Viadukt bis nach Herdecke Bahnhof. 

Nachdem der Ennepe-Ruhr Kreis und die Städte Bochum und Hagen die RuhrtalBahn auch für die Jahre 2015 und 2016 finanziell unterstützten, war erstmal der nostalgische Schienenverkehr auf dem Teckel für die nächsten Jahre gesichert. Trotzdem gab es immer wieder Zugausfälle. Nach den ersten Berichten über weitere Finanzielle Probleme Ende 2016 und der Reduzierung der Fahrten, kam überraschend das AUS: Die RuhrtalBahn stellte den Betrieb im Juli 2019 kpl. ein!





13 Jahre nach den ersten "Testfahrten" am 3. September
und 15. Oktober 2006 endete die Geschichte
am 4. Juli 2019 auf der Ennepetal-Bahn,
ein Schwarzer Tag für den Teckel!


Montag, 4. Oktober 2021

Top 10 Geocaches

Seit Oktober 2008 bin ich mehr oder weniger erfolgreicher Geocacher. Es dauerte aber noch etwas, bis ich meinen ersten Geocache Alles Gute für Lukas gefunden hatte, aber seitdem sind ein paar Funde hinzugekommen. Da ich vor kurzem den 4500. Fund verbuchen konnte, kam mir die Idee doch einmal über meine schönsten Erlebnisse zu berichten. Da ich mit der Vergabe der Favoritenpunkte gleich auch die Liste MrKrid's Premium Caches begonnen hatte, war das nicht so viel Aufwand.


Pocket Counter
Pocket Counter


Diese Liste gibt natürlich meine persönliche Meinung wieder und ist ohne Wertung in der Aufzählung, denn bei diesen Geocachefunden hatte ich ein breites Grinsen im Gesicht und meine große Freude. Vielleicht findet ihr ja das eine oder andere Highlight für die eigene Suche. Los geht's:

Meine Top-10


Top-10 Geocaches hört sich ja eigentlich ganz gut an, aber es gibt weitere Geocaches die mir auch sehr gefallen haben und ebenfalls empfehlenswert sind:


Und dann war da ja noch mein erster Besuch bei einem GIGA-Event. Das fand in Essen auf der Zeche Zollverein statt, quasi ein Heimspiel:




 
¯\_(ツ)_/¯
...have a lot of fun! 

Samstag, 18. September 2021

Deutsches Krokodil

Gestern erreichte mich eine Nachricht, dass die Eisenbahnfreunde Hamm (MEH) heute einen Sonderzug nach Rüdesheim und zum Welterbe "Oberes Mittelrheintal" durchführten. Gezogen werden sollte der Zug von der Elektrolokomotive, dem Deutschen Krokodil 194 158-2 (Baujahr 1945) und drei- und vierachsigen Umbauwagen aus der Wirtschaftswunderzeit.

Das war natürlich Grund genug mal wieder zur bekannten Felsenkurve nahe dem Bahnhof Ennepetal (Gevelsberg) aufzubrechen, bevor die Bauarbeiten zur neuen Schallschutzwand das Fotografieren unmöglich machen.

Ein weiterer Grund wurde diese Fahrt für mich deshalb, weil ich vor etwas mehr als 15 Jahren die gleiche Lok an fast der gleichen Stelle schon mal aufgenommen hatte. Damals noch mit der Contax-Spiegelreflex Kamera  und Diafilm.

März 2006
März 2006

 
 

Felsenkurve

Dank der Baustelle waren schon einige Betonfundamente (6,3 to schwer und 1,6 m im Quadrat) abgelegt, so dass man einen wunderbaren Überblick in erhöhter Position hatte. Zunächst kamen die Regionalzüge und IC in Richtung Westen und Osten, dann kam ganz überraschend eine V 100 der Fa. Spitzke Logistik vorbei, ein Perfekter Einstand.

EuroBahn RE4
EuroBahn RE4 nach Geilenkirchen


V 100-SP-027
Spitzke Logistik mit V 100-SP-027

V 100-SP-027
Spitzke Logistik mit V 100-SP-027



Wiedersehen nach 15 Jahren

Angekündigt war der Sonderzug aus Hamm ab Hagen-Haspe für 09:18 Uhr und nach wenigen Minuten gegen 09:28 Uhr kam der Zug angebraust. Das war auch gleichzeitig die erste große Fahrt für den Neuzugang der Eisenbahnfreunde Hamm, der Elektrolokomotive 194 158-2, auch bekannt als "Deutsches Krokodil". Die E 94 ist Privateigentum von Barbara Brunne (Pirch) und eine Dauerleihgabe an die MEH.


MEH-Sonderzug
MEH-Sonderzug Hamm Hbf - Rüdesheim


MEH-Sonderzug
DPE 86759 Hamm Hbf - Rüdesheim


E-Lok 194 158-2
E-Lok 194 158-2


E-Lok 194 158-2
Rückblick


Freitag, 3. September 2021

Erste Fahrt auf der Ennepetal-Bahn vor 15 Jahren

Im Sommer 2006 hörte man aus diversen Quellen, dass die RuhrtalBahn auf der historischen Ennepetal-Bahn einen regelmäßigen Fahrbetrieb aufnehmen wollte. Im September sollte extra eine Testfahrt durchgeführt werden, um das Interesse für regelmäßig stattfindende Fahrten auszuloten. Auf der ehemals wirtschaftlichsten Strecke der Deutschen Bundesbahn, der Ennepetal-Bahn auch liebevoll „Teckel“ genannt, sollte nach vielen Jahren endlich wieder ein Personenzug rollen. Leider war das Wetter an diesem 3. September 2006 unterirdisch, es Regnete Bindfäden, den ganzen Tag. Trotzdem war ich auf Fotopirsch unterwegs, denn es war ja nicht sicher, ob sich diese einmalige Gelegenheit nochmal wiederholen würde.


Der Teckel fährt
Werbung in Ennepetal


Erstmals wieder Zugverkehr

Geplant war ein Museumszugbetrieb mit einem Schienenbus von Hagen Hbf. – Gevelsberg-Poeten – Gevelsberg-Nirgena bis nach Ennepetal-Kluterthöhle und zurück. Eingesetzt werden sollten der als Retter der Nebenbahnen bekannte „Uerdinger Schienenbus". Hierzu wurde eine Garnitur im Dezember 2005 von den Eisenbahnfreunde Hasetal e.V. aus Haselünne im Emsland von der RuhrtalBahn übernommen und bestand aus dem Motorwagen 796 796 (Baujahr 1960), dem Steuerwagen 996 784 und dem Beiwagen 998 159. 


Ennepetal Milspe-Tal
Erste Touristikfahrt auf der Ennepetalbahn am 03.09.2006 in Ennepetal Milspe (Milspe-Tal)



Alle Zugfahrten ausverkauft

Die Resonanz war hervorragend. Alle Züge waren restlos ausverkauft und es verdichteten sich die Gerüchte, dass ein weiterer Fahrtag in Planung war! Auf und an der Strecke war bei dieser ersten Fahrt wenig vorbereitet, aber das sollte erstmal keine Rolle spielen. Trotzdem hatte die Stadt Ennepetal neben einem Werbebanner schnell ein Stationssschild an der Endstation Kluterthöhle aufstellen lassen.


Ennepetal-Kluterthöhle
Endstation Ennepetal-Kluterthöhle

 

Haltepunkt Poeten

Am Haltepunkt Gevelsberg-Poeten stand damals noch das kleine Gebäude mit Schrankenposten (Abriss Januar 2020), aber der Bahnsteig hätte schon etwas Pflege gebraucht. Das sollte sich jedoch sehr schnell ändern.



Gevelsberg-Poeten
Haltepunkt Gevelsberg-Poeten



Museumsbahn

Das aus dieser ersten Fahrt auf der Ennepetal-Bahn dann eine längere Geschichte werden sollte, hätte ich nie im Leben gedacht. Denn schon bald sollte eine zweite Fahrt erfolgen, dazu dann später mehr....


Samstag, 28. August 2021

Bergische Runde mit Dampflok 78 468

Vielen Eisenbahnfreunden ist das “Brückenfest” an der Müngstener Brücke, zwischen Solingen und Remscheid, noch in guter Erinnerung. Alljährlich wurden interessante Dampflok-Sonderfahrten zum Brückenfest veranstaltet. Alle Damplokfahrten führten über die höchste Eisenbahnbrücke Deutschlands (107 m hohe Stahlkonstruktion von 1897) um diese aus einer anderen Perspektive zu erleben.

Die 1924 von der damaligen Deutschen Reichsbahn in Dienst gestellte und bis zu 100 Stundenkilometer schnelle Dampflokomotive 78 468 der Eisenbahn-Tradition Lengerich e.V., die noch mit echter Steinkohle befeuert wird, war heute im Tal der Ennepe zu einer Sonderfahrt unterwegs. Der erste Heimatstandort war Gleiwitz, danach fand die Lokomotive von September 1944 bis Juni 1958 zunächst in Hagen ein Zuhause, danach stand sie beim Betriebswerk Wuppertal-Vohwinkel bis Dezember 1966 im Einsatz, bevor sie dann nach Hamburg abgegeben wurde.

Aus: NostalgieZugReisen.de


Sonderzug nach Wuppertal

Heute war also der Sonderzug mit der Dampflokomotive 78 468 und historischen Waggons der 20er und 50er Jahre der ehem. Reichs- oder Bundesbahn zum Start der Bergischen Runde nach Wuppertal unterwegs. Ab Hagen-Haspe sind einige größere und längere Steigungen auf der Bergisch-Märkischen Bahnlinie zu bewältigen, daher wurde der Zug ab Hagen Hbf mit der Diesellok 212 079 (Baujahr 1962) der Museumseisenbahn Hamm e.V. als Schiebelokomotive unterstützt. 

Positioniert hatte ich mich am Bahnübergang Gevelsberg-Kirchwinkel. Hier hat(te)* man einen guten Überblick in Fahrtrichtung Hagen. So blieb Zeit genug, die Kamera in Ruhe auszurichten.

* (mittlerweile wieder gut zugewachsen)


Dampflokomotive 78 468
Sonderzug mit Dampflokomotive 78 468 und historischen Waggons



Dampflokomotive 78 468
Dampflokomotive 78 468



Diesellok 212 079
Schiebelokomotive Diesellok 212 079


Trotz des sehr bescheidenen Wetter, was das ein Akustisches und Optisches Highlight am Bahndamm, echt sehenswert!

Mittwoch, 25. August 2021

Hesterberg

Eigentlich schien das Aus für die Firma F. Hesterberg & Söhne in Ennepetal an der Heilenbecker Straße besiegelt. Aber es gab Neuigkeiten: Der Standort soll erhalten bleiben, die Stadt Ennepetal hat die Immobilie gekauft. Auf dem Gelände plant die Stadt ein Technisches Rathaus (Stadtbetriebe zusammen mit dem Betriebshof) unterzubringen. 

Nach der Fotodokumentation des Kreisverkehr Rahlenbecke mit Start am Betriebshof, war der Plan  zusammen mit Klaus Rüggeberg vom Heimatverein Milspe und dem Multikopter die Veränderungen zu dokumentieren. 


Firmengelände F. Hesterberg & Söhne



Hochwasserschaden

Ein weiterer Grund war das Hochwasser vom 14.7.2021. Dieses richtete so schwere Schäden an einem  Gebäudeteil an, dass es abgerissen werden musste. Das Eingangsgebäude mit dem markanten Firmenschild ist dadurch leider Geschichte, es steht nicht mehr.


Durch die Wucht der Heilenbecke zerstörter Bereich



Der zerstörte Bereich in Bildmitte unten



Blickrichtung Milspe


Mehr Infos siehe: https://heimatverein-milspe.webnode.com/news/drohnenflug-uber-fa-hesterberg/


Dienstag, 24. August 2021

25 Jahre Homepage

In diesen Tagen gibt es ein kleines Jubiläum rund um meine Internetseite. 




Heute vor 25 Jahren erschien meine erste
eigene Hompage im weltweiten Internet.



Das Interesse

Etwa ab 1994 sah man in verschiedenen Computerzeitschriften ständig lustige Bilder von Kaffeemaschinen die irgendwo in England und USA standen und die man über ein neues World-Wide-Web (WWW) am heimischen Computer beobachten konnte.


Der Anfang

Ende 1995 begann für mich das Online-Zeitalter (Anfangs nur BTX), einem Modem mit 14.400 Bit/s und gelegentlichen Ausflügen in das Internet. Das schnell wachsende Internet und zunehmend auch die Privaten Internetseiten (Homepage) begeisterten mich derart, dass ich 1996 mit meiner ersten Homepage starten wollte.

Nur wie werden diese Internetseiten erstellt? Eine Schulung bei Christian Appelt in Ennepetal vermittelte mir die nötigen Informationen. An 7 Abenden im August '96 standen Themen wie Netzwerkprotokolle, Suchdienste, DFÜ-Netzwerk und E-Mail auf dem Programm. Nach der Einführung in die Geschichte des Internet war "HTML - Die Sprache des World-Wide-Web" ein wesentlicher Teil des Kurs, immer nach dem Motto: Was andere können, das kann ich doch auch, oder?


Der Start

Also her mit der eigenen Homepage, die von Millionen Teilnehmern gesehen werden kann! Alle Erkenntnisse aus diesem Teil wurden in die erste eigene Homepage eingebaut, die zum Abschluss der Schulung noch im Internet veröffentlicht wurde.


Das war am 24. August 1996

Meine erste Homepage im August 1996



Die Auszeichnung

Im August 1998 wurden meine Seiten von der Zeitschrift com!online mit einem 1. Preis (ein 56k Modem!) belohnt. Dadurch ermutigt habe ich meine Homepage immer wieder ergänzt, die seit 2001 unter der Domain MrKrid.net erreichbar ist.



Das World-Wide-Web

Seit über 30 Jahren ist das Internet Teil unseres Lebens. Eine Erfolgreiche Geschichte, die sich jede Sekunde fortschreibt. Das sog. World-Wide-Web ist vor 30 Jahren (genau am 6. August 1991) für alle freigegeben worden, kaum zu glauben....




Der Blog

In meinem GeoCache.BahnBlog schreibe ich jetzt auch seit 10 Jahren mehr oder weniger regelmäßig. Zahlreiche Berichte und Bilder von meinen Geocachingtouren und den Stunden am Bahndamm (wenn sich wieder mal ein Sonderzug angekündigt hatte) bei ebenso vielen Eisenbahntouren sind dabei entstanden. 


 
¯\_(ツ)_/¯

Dienstag, 10. August 2021

Kreisverkehr Rahlenbecke 4

Die Bauarbeiten am Kreisverkehr Baustelle am Rahlenbecker Tunnel sind fast fertig, Grund genug mal wieder im Auftrag von Klaus Rüggeberg vom Heimatverein Milspe den Multikopter am Betriebshof der Stadt Ennepetal zu starten. Seit den letzten Aufnahmen im März hat sich einiges getan.


Der fast fertige Kreisverkehr



Am Kreisverkehr fehlen noch Restarbeiten, es fehlt der "letzte Schliff". Während der Aufnahmen hatte die Fa. Voigt GmbH (GalaBau) Grünarbeiten erledigt. Geplant ist auf dem Mittelteil eine Skulptur (Ennepetaler Fuchs?) mit Ennepetaler Motiven aufzustellen. 





Mehr Infos: https://heimatverein-milspe.webnode.com/news/neue-luftaufnahmen-vom-rahlenbecker-kreisel/



Samstag, 7. August 2021

Hochwasserschaden

Der heftige Dauerregen mit Überschwemmungen und Hochwasser am 14.07.2021 hatte dramatische Folgen in NRW. Besonders betroffen war auch Hagen und besonders die Ortsteile Dahl und  Hohenlimburg, wo neben dem Bahnhof ganze Straßenzüge überschwemmt waren.

Aber auch in Ennepetal und Gevelsberg wurden mehrere Brücken durch das Hochwasser stark beschädigt. In Ennepetal richtete das Hochwasser auf dem Hesterberg-Gelände, das der Stadt Ennepetal gehört, so schwere Schäden an, dass ein Teil abgerissen werden muss. Eine Straßenbrücke in Gevelsberg an der Vogelsanger Straße gehört zu den stärker in Mitleidenschaft gezogenen Brücken und ist zur Sicherheit gesperrt. Vollkommen überflutet war auch die Brücke an der Mittelstraße nahe der Stadtharfe.


Foto: Stadt Gevelsberg
Ennepebrücke an der Mittelstraße (Foto: Stadt Gevelsberg)



Ennepetal-Bahn

Aber auch die Ennepetal-Bahn ist von einem Brückeneinsturz betroffen. Heute erreichte mich eine Nachricht nebst Fotos (Vielen Dank dafür!) über einen Brückeneinsturz an der Ennepe.

Die Brücke am Werde nahe der Hundeicker Straße über die Ennepe bei km 8,250 war eine gemauerte Zweibogen-Brücke. Trotz der eingleisigen Streckenführung war die Ennepebrücke in ihrer Breite für zwei Streckengleise gebaut worden. Vermutlich wegen des baulichen Zustandes lag das Streckengleis im Bereich der Brücke seit einigen Jahren auf einer Stahlhilfskonstruktion.


Brückenreste (Foto: KS)


Blick Richtung Gevelsberg-Haufe (Foto: KS)


Nur noch Widerlager vorhanden (Foto: KS)


Diese Brücke ist durch die Fluten der Ennepe ganz unterspült worden und komplett verschwunden, der Mittelpfeiler lag in der Ennepe. Derzeit ist die Talbahn-AG dabei die Reste der Brücke zu entsorgen und die unterspülten Bereiche aufzufüllen. Hierzu wurde am Haltepunkt Gevelsberg-Poeten Schotter abgeladen, der dann mittels Wagons zur Baustelle gebracht wird.


Unterführung der Eichholzstraße (Foto: KS)



So sah die ursprüngliche Brücke aus (Foto: 2007)


Stahlhilfskonstruktion (Foto: 2007)



Neue Stahlbrücke

Nach den Vorarbeiten soll so schnell wie möglich eine Stahlbrücke auf den Widerlagern der alten Ennepebrücke verbaut werden, die Vorbereitungen laufen bereits. Mit einem Schienenkran soll die Brücke in ca. 3 Wochen eingebaut werden.



Donnerstag, 5. August 2021

Ennepe-Quellgebiet

Für einen Ennepetaler ist es eigentlich obligatorisch, auch einmal das Quellgebiet der Ennepe aufzusuchen. Zwei neue Geocaches waren ein weiterer Grund endlich mal nach Halver aufzubrechen.

Die Ennepe ist ein Nebenfluss der Volme und entspringt im Märkischen Kreis südöstlich der Stadt Halver auf einer Höhe von 425 m ü. NN. Der weitere Verlauf führt über Ennepetal, Gevelsberg und den westlichen Hagener Stadtteil Haspe, bevor sie im Stadtteil Hagen-Eckesey bei etwa 100 m ü. NN in die Volme mündet, welche wiederum kurz danach in Hagen-Vorhalle in die Ruhr fließt. 


Halver

Zunächst war der erste Multi an der Reihe. "Die Burg an der Ennepequelle" wartete mit einer Geschichte auf "wie der eitle junge Herr von Carthaus seine Familie zugrunde richtete". Per QR-Code konnte man sich auf dem Handtaschenfernsprecher die Geschichte anhören. Danach waren ein paar Fragen zu beantworten und nach einer kurzen Rechnung hatte man die Finalkoordinaten, sehr schön gemacht.


Quellgebiet der Ennepe
Quellgebiet der Ennepe



Ennepe-Quellgebiet

Danach bin ich weiter zum Geocache "In der Wilden Ennepe" am Ennepe-Quellgebiet, wo neben zwei Bänken auch eine Erinnerungstafel mit weiteren Informationen vorhanden war. Von hier hat man einen schönen Blick in das Quellgebiet. Wieder gab es an einer kleinen bunten Tafel eine gruselige Geschichte, hier ließ ich mir "das schaurige Erlebnis des Schumachers" erzählen. Ich war dann auch froh, diesen Ort im hellen aufgesucht zu haben. Unbeeindruckt davon war die Lösung dann schnell ermittelt. Beide Geocaches haben mir sehr gefallen, die Auswahl der Aussichtspunkte, wie auch die technische Umsetzung waren mal etwas neues und sind sehr zu empfehlen. Das war mein 4500. Cachefund.


Quellgebiet der Ennepe
Quellgebiet der Ennepe im Naturschutzgebiet bei Halver


Hinweistafel
Hinweistafel zum Quellgebiet



Kierspe

Neben weiten Geocaches in und um Kierspe, war ich noch am relativ neuen Bahnhof in Kierspe und habe die dortigen Graffitis bewundert. Das ist eine schöne Möglichkeit, einerseits eine leere Wand aufzulockern und andererseits interessante Eisenbahn-Informationen weiterzugeben.


Graffiti am Bahnhof Kierspe
Graffiti am Bahnhof Kierspe



Sonntag, 20. Juni 2021

Hoch hinaus

Hoch über Rüggeberg liegt der Geocache Shorty muss hoch hinaus, der es mir schon immer angetan hatte. Es handelt sich um einen Baumklettercache der Geländewertung 5, also nur mit Speziellen Kenntnissen und -Ausrüstung machbar. Auch wenn ich selber diese Wertung schon eingeheimst hatte, war das doch eine ganz andere Sache, die ich unbedingt erleben wollte. Doch zuvor war ein Rätsel zu lösen, das war schnell erledigt, zudem war da noch die Dose, hoch oben...

Heute war es dann soweit. Zusammen mit Die Cacheritter, Djmykemyers, Hammas und zorft trafen wir uns im Wald und schon ging es los, also irgendwann. Bis es allerdings losging dauerte es schon ein wenig. Interessant fand ich, welches Geraffel dafür notwendig ist. Djmykemyers haben wir dann den Vortritt gelassen um das Dösken zu bergen und nachdem wir uns in das Logbuch eingetragen hatten war es an zorft selbiges wieder zurückzulegen. Das war eine tolle gemeinsame Aktion die richtig Spass gemacht hat, bis zum nächsten mal!



Lagebesprechung und Vorbereitungen



Hoch hinaus



Mittwoch, 16. Juni 2021

Am Hohenstein

Heute morgen zog es mich nach Witten zum Hohenstein. Das dortige Berger-Denkmal und das Naherholungsgebiet Hohenstein war mein Ziel. Hier wollte ich einen Adventure Lab-Cache und einige normale Dosen finden.

Geparkt hatte ich am Wanderparkplatz Kohlensiepen und schon ging es los. Auf abwechslungsreichen Wegen immer im Wald und im Schatten habe ich mich langsam dem ersten Ziel dem Berger-Denkmal genähert. Von hier hat man eine phantastischen Blick in das Ruhrtal, das einem zu Füßen lag. Den dortigen Virtual-Opencache konnte ich schnell lösen und das war auch die erste Station des LabCaches. Dann ging es immer weiter Rund um den Hohenstein vorbei an den Wildgehegen zum Haarmannstempel und dem Lehrbienenstand

Am Ende hatte ich alle Zahlen für den Bonus zum Hohenstein Adventure Lab der auf meinem Rückweg lag, sehr passend. Der Fund war dann auch Ehrensache. Am Ende hatte ich 16 Funde (incl. der Lab-Caches) zu verbuchen und bei dem schönen Wetter einen richtig tollen und abwechslungsreichen Tag.


Am Hohenstein



Mittwoch, 12. Mai 2021

Lünsche

Heute morgen hatte ich mich Cacherkollege Harald vom Team Hammas am Wanderparklplatz in Lüdenscheid-Nord verabredet. Ziel war die Lünsche-Runde. Die Nähe zu Lüdenscheid (westfälisch Lünsche) hat dieser Runde den Namen gegeben.

Auf einem schönen Waldweg konnten wir alle schon vorab gelösten Rätselstationen gut finden und so zum Ende auch den Bonus finden. Danach sind wir zu einem weiteren gelösten Mystery, zum Cache HerrNielson wird ZEHN !!! um zu gratulieren. Der Weg zum Cache war aber mit einem mehrere Hundert Meter langen Holzstapel versperrt. Nachdem wir den umrundet hatten, konnten wir weiter. Der Dosenfund ließ aber auf sich warten, obwohl das Dösken echt auffällig war. Auf dem Weg lag noch die Opencaching Dose Lüdenscheider Grenzweg: Touristen Information/ Krethotel. Der letzte Fund lag zwar schon einige Jahre zurück, er war von Juni 2017, aber die Befürchtung war unbegründet, das Dösken war noch Top in Schuss. 

Zum Abschluß unserer Runde sind wir zum (vermeintlich) gelösten Rätsel Der Feuerbachkreis aufgebrochen. Ich war der Meinung das Rätsel gelöst zu haben, da der Checker mir eine Koordinate herausgab. Das stellte sich jedoch als WP1 heraus, der Weg zum Final kam noch obendrauf. Hier kam Kollege Hammas ins Spiel um zu helfen, den er hatte das Rätsel gelöst. Nach einem kurzen Weg ins Tal an einem sehr schön gelegenen Blockhaus mit Teich vorbei standen wir bald vor dem Final.


Collage "Lünsche"

Das war mal wieder eine interessante Dosentour in "Lünsche", die Wege waren gut zu laufen, auch wenn überall ziemlich viel geholzt wurde und die abgelegten Bäume teilweise etwas störten. Andererseits waren die freigelegten Flächen auch gut für Abkürzungen.

Dienstag, 27. April 2021

Wuppertal-Sonnborn

Heute hatte ich mich mit Hobby-Kollege Toni® in Wuppertal-Sonnborn verabredet um endlich mal wieder das eine oder andere Eisenbahnbild auf den Chip zu brennen.

Als Fotostellen hatten wir uns den Bahnsteig in Sonnborn mit dem bekannten STOCKO-Werk im Hintergrund und eine zweite mit dem Blick auf die markante Sonnborner Eisenbahnbrücke ausgesucht.


ICE 925 Köln Hbf



RE7 Richtung Krefeld



Aus Richtung W-Vohwinkel überraschte uns eine MaK-Lokomotive G 1206



Danach wechselten wir den Standort zum alten ev. Friedhof in Sonnborn und gingen direkt an dem Sussy-Dakaro-Gedenkstein vorbei, eine makabere Geschichte. An der Fotostelle angekommen mussten wir festzustellen, dass die Vegetation einen gehörigen Schub gemacht hatte. Ein Durchkommen mit unseren Objektiven (und nur mit diesen) war kaum möglich.


S 28 Richtung Kaarster See (Integral VT 106 ehem. BOB)



Abellio S 7 - Der Müngstener (Album)



Dosensuche

Ganz nahe an unserem Treffpunkt am P&R Parkplatz habe ich quasi im Vorbeigehen den Cache Häuser der Helfer - Grisu der Feuerwehrmann gefunden und kurz danach wollte noch ein BILTEMA- oder Angel-Cache gefunden werden: Huusmeister Kaczmarek, eine ausgebüchste Gummiente (welche sich gerne als Hausmeister ausgibt) konnte ich gut vom Baum pflücken.


Donnerstag, 15. April 2021

81er-Matrix

Den Weg zur kpl. 81er-Matrix begann für mich im März bei einer Geocaching-Tour am Gut Obergedern (zwischen Witten und Herdecke). Jetzt endlich sollte der Finale Fund abgeschlossen werden, da "nur" noch drei D/T-Kombinationen (Caches der Schwierigkeit und Geländewertung von 1/1 bis 5/5) offen waren:

  1. Kleiner Multi Felderbachtal (D/T: 2.0 / 5.0) ✅
  2. Haste Tasse Tee probiert ??? (D/T: 4.0 / 5.0) ✅
  3. Nach einer Idee von Dieter Keuk, alias Udo Suk (D/T: 2.5 / 5.0) ✅

Die ersten zwei Caches hatte ich auf einer kleine Runde in Oberelfringhausen gefunden und heute war  BO-Grabeloh mein Ziel. Hier wollte ich ein paar Dosen einsammeln und natürlich den letzten Cache von meiner Liste mit der fehlenden D/T-Wertung finden um die 81er-Matrix zu füllen.


Das Finale

Zunächst hatte ich mir den Adventure Lab Cache Rund um Stockum ausgesucht, zum warmwerden sozusagen. Danach fand ich rein zufällig eine vollkommen unspektakuläre "Dose", die XXL Logrolle Sonnenschein und dann war endlich der Cache Nach einer Idee von Dieter Keuk, alias Udo Suk an der Reihe. Nach schwerem Geläuf stand ich direkt am Ziel, fand aber erstmal nix. Nach ein paar Runden konnte ich aber das sehr gut gemachte Versteck finden und mich in das begehrte Logbuch eintragen, Yabbadabbadoo, Ey Caramba, Tschakkaaa, das war der letzte fehlende Eintrag für die Matrix! ✅


Es ist geschafft, die 81er Matrix ist voll!



Jetzt konnte ich auch den letzten Edelstein in
jetzt ist er komplett!

The Geocaching Matrix Geocoin


¯\_(ツ)_/¯