Freitag, 31. Dezember 2021

Das war 2021

ZACK! und wieder sind 12 Monate vorbei, Zeit das vergangene Jahr 2021 Revue passieren zu lassen. Im letzten Jahr hatte ich mir noch gewünscht "dass 2021 besser wird", aber es kam anders, die Pandemie hatte uns ein weiteres Jahr im Griff. Beim Geocaching bin ich aber so richtig durchgestartet, aber dazu unten mehr. Mit diesem Rückblick auf das Jahr 2021 möchte ich das Jahr abschließen und hoffe wieder einmal, dass 2022 besser wird! Wir werden es sehen, in 12 Monaten.



Geocaching

Das Geocaching-Jahr stand ganz im Zeichen einiger Meilensteine. Da ich sehr oft unterwegs zur Dosensuche war, konnte ich bereits im September mein Vorjahresergebnis toppen und so meine Statistik weiter aufmöbeln.

Ende Februar war ich am Gut Obergedern (zwischen Witten und Herdecke) unterwegs. Ziel war u.a. auch der Cache Maximalwertungen am Ender Kreuz (ein D5/T5 Cache). Nach dem Fund schaute ich zu Hause in meine Statistik und siehe da, es fehlten nur noch drei D/T-Kombinationen. Im April war es dann soweit, ich hatte die 81er-Matrix komplett geschafft!

Im Mai war ich mit Team Hammas in Lüdenscheid-Nord unterwegs, Ziel war die Lünsche-Runde. Die Nähe zu Lüdenscheid (westfälisch Lünsche) hat dieser Runde den Namen gegeben. Im Juni war ich in Witten am Hohenstein beim Berger-Denkmal um noch weitere Dosen und den Adventure Lab-Cache zu finden. Hoch über Rüggeberg war ein besonderer Cache im Juni das Ziel, der Baumklettercache (Geländewertung T5), ist nur mit Spezieller Ausrüstung machbar. Das war eine ganz besondere Aktion mit den Kollegen.

Im August und Oktober war der Kemnader See das Ziel für die eine und andere Radtour. Durch das jährlich stattfindende CITO-Event liegen hier etliche Geocaches rund um den See. Anfang November bin ich über Bad Zwischenahn und Westerstede zur Wurster Nordseeküste, zum Kurzbesuch im CUX-Land gefahren. Natürlich waren einige Cachefunde zu verzeichnen und am Ende war es mein bestes Monatsergebnis überhaupt. Und damit es nicht zu langweilig wurde, hatte ich mir das Ziel gesetzt, über 1000 Geocaches im Aktuellen Jahr zu finden *.


Statistik 2021
*BTW Ziel erreicht, Gesamtfunde im Jahr 2021: 1034


Es kam ja nicht ganz Überraschend, ich stand kurz vor meinem 5000. Dosenfund. Im Dezember bin ich dann zusammen mit Team GJL in Richtung Altenberger Dom aufgebrochen. Denn hier liegt der Älteste noch aktive Cache in NRW: Altenberg und genau an diesem Cache habe ich den 5.000 Geocache geloggt.


Geocaching 2021





Eisenbahn

Bei meinem Besuch im Industriemuseum-Ennepetal in Altenvoerde stand die entscheidende Frage im Raum: Gibt es noch Rettung für den Schienenbus? Im Februar gab es dann erfreuliche Nachrichten, Der Schienenbus soll mit Landesmitteln Restauriert werden. Im April hatte ich mich mit Hobby-Kollege Toni® in Wuppertal-Sonnborn mit dem bekannten STOCKO-Werk im Hintergrund verabredet um endlich mal wieder das eine oder andere Eisenbahnbild aufzunehmen.

Der heftige Dauerregen mit Überschwemmungen und Hochwasser im Juli 2021 hatte dramatische Folgen in NRW. Betroffen war auch Ennepetal und Gevelsberg, hier wurden mehrere Brücken durch das Hochwasser stark beschädigt. An der Ennepetal-Bahn berichtete ich von einem Brückeneinsturz am Werde an der Ennepe bei km 8,250 - hier wurde die gemauerte Zweibogen-Brücke von den Fluten einfach weggerissen.

Im August war erstmals in diesem Jahr wieder Dampf im Tal der Ennepe unterwegs. Die Dampflok 78 468 und historischen Waggons der 20er und 50er Jahre der ehem. Reichs- oder Bundesbahn war zum Start der Bergischen Runde nach Wuppertal unterwegs. Im September dann hatte ich ein Déjà-vu mit dem Deutschen Krokodil an der bekannten Felsenkurve am Bahnhof Ennepetal (Gevelsberg), weil ich vor mehr als 15 Jahren die gleiche Lok an fast der gleichen Stelle schon mal aufgenommen hatte.

Für die aufgrund der Corona-Pandemie im Frühjahr ausgefallene Grünkohlfahrt, hatte unser Kohlkönig a. D. (KKaD) im November die 3. Ostfrieslandfahrt zur Hafenbahn nach Leer (Ostfriesl.) mit der Museumseisenbahn Ammerland-Barßel-Saterland (MABS) organisiert.


Eisenbahn 2021





Multikopter

Das Multikopter-Jahr stand ganz im Zeichen der Fotodokumentation der Kreisverkehr-Baustelle am Rahlenbecker Tunnel. Hier habe ich zusammen mit Klaus Rüggeberg vom Heimatverein Ennepetal-Milspe den Baufortschritt in mehreren Abschnitten im Januar und März dokumentiert. Der Abschluss der Dokumentation war dann im August mit dem fertigen Kreisverkehr. Kurze Zeit später haben wir begonnen, das Gelände der Firma F. Hesterberg & Söhne an der Heilenbecker Straße zu dokumentieren. Die Stadt Ennepetal hatte die Immobilie gekauft um auf dem Gelände ein Technisches Rathaus (Stadtbetriebe zusammen mit dem Betriebshof) unterzubringen.


Multikopter 2021





Homepage Jubiläum

Nicht unerwähnt belieben soll, dass am 24. August vor 25 Jahren meine erste eigene Hompage im weltweiten Internet veröffentlicht wurde. Daraus entstand meine Homepage die seit 2001 unter der Domain MrKrid.net erreichbar ist.




Die meistgelesenen Artikel

Wie immer zum Schluss, hier eine Auflistung welcher Beitrag in diesem Jahr das größte Interesse erhalten hat:

  1. Hochwasserschaden (August)
  2. 81er-Matrix (April)
  3. Schienenbus wird restauriert [Update] (Februar)
  4. Hoch hinaus (Juni)
  5. Erste Fahrt auf der Ennepetal-Bahn vor 15 Jahren (September)


__________
Rückblicke: 2020 20192018 | 2017 | 2016 | 2015 | 2014 | 2013

Donnerstag, 9. Dezember 2021

Mein 5000. Dosenfund

Es kam ja nicht ganz Überraschend, ich stand kurz vor meinem 5000. Dosenfund. Meine Planung war dieses in der Gegend um den Altenberger Dom - oder auch Bergischer Dom genannt- zu absolvieren. Denn hier gibt es einen Thematisch passenden Adventure Lab-Cache und dort liegt der Älteste noch aktive Cache in NRWAltenberg.

Ich hatte mich mit Team GJL direkt vor Ort verabredet und nach den ersten Stationen des LabCaches standen wir vor dem Zugang zum Cache Altenberg. Über eine Treppe, deren Treppenstufen mit Holzplatten alter Champagnerflaschenkisten gesichert waren, stand ich alsbald vor dem begehrten Dösken. OK, schön ist anders, aber ich wollte ja unbedingt hier hin. Das Dösken war voll Wasser, müffelte schon ein wenig und die eigentlichen Logbücher bestanden nur noch aus einem Klumpen Papier. Glücklicherweise waren ein paar Streifen Papier in einem Petling verstaut, so dass man wenigstens vernünftig und auf trockenem Papier loggen konnte.



🏆🏆🏆 5.000 🏆🏆🏆


Von einem nahe gelegenen Ausblick dem "Kleinen Turm zu Altenberg" (oben im Bild links) hatte man einen schönen Blick auf den Altenberger Dom. Nachdem ich mich in den Logstreifen eingetragen hatte, wurden mir vom Team GJL dem Anlass entsprechend einige güldene Kugeln nebst einem prickelnden Getränk überreicht. So konnten wir gemeinsam auf meinen 5000. Dosenfund anstoßen.

Danach haben wir rund um den Altenberger Dom noch einige gelöste Rätsel am Final aufgesucht. Dabei haben mir am besten der Virtual Cache Der Geist von Altenberg 😷 und der wirklich schön gemachte Multi-Cache Der letzte Abt von Altenberg 😷 sehr gut gefallen. Das Final beim "letzten Abt" ist dabei auch ein ganz besonderes, das war richtig Spannend, hat mir sehr gefallen und ist eine tolle Arbeit. So macht Cachen Spaß!

Nach einem Heißgetränk aus dem Altenberger Domladen haben wir noch eine kleine Runde gemacht, zuerst haben wir den Virtuellen Cache am Altenberger Dom von Opencaching gelöst. Danach haben wir das Final des Mystery Die Grafen von Berg aufgesucht und gefunden. Nach einem Aufstieg zur Siedlung Bülsberg sind wir über einen größeren Bogen zurück zum Parkplatz.

Auch wenn der Zustand des "Ältesten in NRW" nicht so dolle war, hat sich der Ausflug doch mehr als gelohnt. Nicht nur die Überraschung von Team GJL, auch die ganze Gegend war sehr beeindruckend und hat mir sehr gefallen.


Altenberger Dom