Dienstag, 8. September 2026

Bergbau im Muttental

Heute hatte ich mich mit Mad-Max95 für den einen und anderen Geocache im Muttental -der Wiege des Bergbaus- verabredet. Hier waren wir schon mehrmals und es gibt wieder zahlreiche neue Geocaches, ein Besuch ist echt empfehlenswert.

Zeche Nachtigall. Die Geschichte des Bergbaus im Muttental lässt sich tatsächlich bis ins 17. Jahrhundert zurückverfolgen. Spätestens 1716 gab es den ersten Stollen der Zeche Nachtigall. Der Name taucht dann erstmals 1743 auf, als der Freiherr von Elverfeldt das Bergwerk kauft. Die Kohle von Nachtigall und von den meisten anderen Zechen wird auf einer sogenannten Niederlage an der Ruhr auf Kähne verladen.
Aus: Route Industriekultur im Ruhrgebiet 

 

Der Plan
Der Plan
 

 

Unser Ziel war zunächst der Adventure LabCache® mit den ersten Stationen Zwischen ⚒ Nachtigall & Hardenstein ⚒ an der Reihe und danach haben wir uns den Earth-Cache am Steinbruch Dünkelberg ⚒ genauer angesehen. Auf einem gemütlichen Weg auf den Spuren des Bergbauwanderweg Muttental, haben wir die Fragen beantwortet und sind zum ersten Virtual Cache in Witten, Hardenstein & Nachtigall an der Burg Hardenstein.

Hier waren wir sehr vorsichtig, denn hier haust der Sage nach der Zwergenkönig Goldemar 🧙🏻‍♂️

Auf dem Weg konnte ich auch zwei Challenges erledigen, Abondoned Structure ⚒ Challenge und Abondoned Mine ⚒ ChallengeGlück auf ⚒ 

 

 

 


Sonntag, 6. September 2026

Entlang der Wupper

Heute war wieder eine Radtour von ProRad-EN "Entlang der Wupper" geplant. Von Rüggeberg sind wir nach Filde gefahren um weitere Radler einzusammeln, dann ging die Fahrt über Önkfeld und Dahlerau entlang der Wupper bis zur Wuppertalsperre. An der Berger Höhe sind wir ein kurzes Stück auf der Balkantrasse und am Stausee vorbei bis Dörper Höhe und dann auf der Bahntrasse hoch nach Radevormwald.

Dort haben wir in einer Eisdiele eine Pause eingelegt. Danach sind wir über Wönkhausen an der Ennepetalsperre vorbei nach Filde und wieder zurück zum Ausgangsort. 


Entlang der Wupper


Geocaching

Bei der Planung der Radtour, habe ich natürlich auch mal auf die Geocaching-Karte geschaut. Fast auf der Route lagen ein paar Caches und zwei davon habe ich zwischen Dahlhausen (Wupper) und Krebsöge gesucht und gefunden. So kamen wieder zwei Hobbys zum Zuge und ich habe mich gefreut.

 

Donnerstag, 3. September 2026

Bergdorf LiebesGrün

Bergdorf LiebesGrün,Es wurde mal wieder Zeit für ein paar Tage Entspannung im Bergdorf LiebesGrün, also sind wir nach Schmallenberg gefahren. 

Bei früheren Besuchen habe ich die Anfahrt schon für den einen oder anderen Dosenbesuch genutzt, aber viel ist hier nicht mehr zu holen. 

Direkt hinter Olpe habe ich eine Dose gefunden und in Altenhundem habe ich auf eine Suche verzichtet, da mir die Caches dieses Owner irgendwie merkwürdig vorkamen. Dafür gab es in Saalhausen das Einfahrvorsignal, das ich schon bei Opencaching gefunden hatte.

 

Im Bergdorf haben wir uns wieder richtig wohlgefühlt, auch wenn das Wetter ziemlich unbeständig war. Etwas Regen, hin und wieder Sonne, fast wie im April das Wetter.

Rund um Schmallenberg gelten behördliche Regelungen zur Bekämpfung der Afrikanischen Schweinepest. Daher sind Schutz- bzw. Sperrzonen eingerichtet. Für Urlauber gilt: Wegegebot für ALLE Aktivitäten im Wald - also auch für GEOCACHING. Also habe ich mein Hauptaugenmerk auf Caches ohne Dosensuche gelegt, die sogenannten Safari-Caches die es nur bei Opencaching.de gibt. 

Bei einigen Touren in der Gegend wollte ich in Bad Fredeburg den Hexenbaum finden, war aber leider erfolglos. Dafür konnte ich direkt vor Ort eine Safari erledigen. Gesucht war eine Hexengedenkstätte als Erinnerungen an die Opfer der Hexenverfolgung, sehr gruselig. 

In Schmallenberg habe ich die Safari Der herzförmige Track (mit der Aufgabe: Laufe einen Track in Herzform) bei einer kleinen Runde im Ort erledigen können.


OC-Safari Der herzförmige Track


Eine sehr interessante Aufgabe war die KI-Safari bei der eine Künstliche Intelligenz (KI) bei der Suche nach einem Fotomotiv helfen sollte:

Aufgabe: Nenne mir genau ein ungewöhnliches, öffentlich und kostenfrei zugängliches Fotomotiv innerhalb einer Stunde Fußweg von Schmallenberg. Es soll interessant sein und möglichst kein klassisches Touristenmotiv darstellen. Erkläre in zwei Sätzen, warum du dieses Motiv ausgewählt hast.

Antwort KI: Ich würde dir den „Floigenkaspar“ im historischen Stadtkern von Schmallenberg als Fotomotiv empfehlen. Die ungewöhnliche lokale Figur bietet ein charaktervolles, detailreiches Motiv abseits klassischer Sehenswürdigkeiten und ist im öffentlich zugänglichen Stadtraum kostenlos zu fotografieren.

 

OpenCaching KI-Safari


Weitere Daten: KI: Duck-AI, GPT-5.6 luna, Ort: Schmallenberg, Motiv: „Floigenkaspar
Koordinaten Motiv: N 51 08.977 E 008 17.027

Erste Fahrt auf der Ennepetal-Bahn (Heute vor 20 Jahren)

Im Sommer 2006 hörte man aus diversen Quellen, dass die RuhrtalBahn auf der historischen Ennepetal-Bahn einen regelmäßigen Fahrbetrieb aufnehmen wollte. Heute vor 20 Jahren im September sollte extra eine Testfahrt durchgeführt werden, um das Interesse für regelmäßig stattfindende Fahrten auszuloten. 

Auf der ehemals wirtschaftlichsten Strecke der Deutschen Bundesbahn, der Ennepetal-Bahn auch liebevoll „Teckel“ genannt, sollte nach vielen Jahren endlich wieder ein Personenzug rollen. Leider war das Wetter an diesem 3. September 2006 unterirdisch, es Regnete Bindfäden, den ganzen Tag. Trotzdem war ich auf Fotopirsch unterwegs, denn es war ja nicht sicher, ob sich diese einmalige Gelegenheit nochmal wiederholen würde.


Der Teckel fährt
Werbung in Ennepetal


Erstmals wieder Zugverkehr

Geplant war ein Museumszugbetrieb mit einem Schienenbus von Hagen Hbf. – Gevelsberg-Poeten – Gevelsberg-Nirgena bis nach Ennepetal-Kluterthöhle und zurück. Eingesetzt werden sollten der als Retter der Nebenbahnen bekannte „Uerdinger Schienenbus". Hierzu wurde eine Garnitur im Dezember 2005 von den Eisenbahnfreunde Hasetal e.V. aus Haselünne im Emsland von der RuhrtalBahn übernommen und bestand aus dem Motorwagen 796 796 (Baujahr 1960), dem Steuerwagen 996 784 und dem Beiwagen 998 159. 


Ennepetal Milspe-Tal
Erste Touristikfahrt auf der Ennepetalbahn am 03.09.2006 in Ennepetal Milspe (Milspe-Tal)



Alle Zugfahrten ausverkauft

Die Resonanz war hervorragend. Alle Züge waren restlos ausverkauft und es verdichteten sich die Gerüchte, dass ein weiterer Fahrtag in Planung war! Auf und an der Strecke war bei dieser ersten Fahrt wenig vorbereitet, aber das sollte erstmal keine Rolle spielen. Trotzdem hatte die Stadt Ennepetal neben einem Werbebanner schnell ein Stationssschild an der Endstation Kluterthöhle aufstellen lassen.


Ennepetal-Kluterthöhle
Endstation Ennepetal-Kluterthöhle

 

Haltepunkt Poeten

Am Haltepunkt Gevelsberg-Poeten stand damals noch das kleine Gebäude mit Schrankenposten (Abriss Januar 2020), aber der Bahnsteig hätte schon etwas Pflege gebraucht. Das sollte sich jedoch sehr schnell ändern.



Gevelsberg-Poeten
Haltepunkt Gevelsberg-Poeten



Museumsbahn

Das aus dieser ersten Fahrt auf der Ennepetal-Bahn dann eine längere Geschichte werden sollte, hätte ich nie im Leben gedacht. Denn schon bald sollte eine zweite Fahrt erfolgen, dazu dann später mehr....