Samstag, 7. November 2026

Zeche Nachtigall

Vor einer Woche war die Radtour von ProRad-EN nach Witten-Bommern Schloß Steinhausen an der ich nicht teilnehmen konnte. Da habe ich heute den Entschluß gefasst, mit dem Rad fast die gleiche Strecke nachzufahren.

Über Volmarstein bin ich zum Ruhrtalradweg, weiter nach Wengern und Bommern die Tour bis zum Schloß Steinhausen (am Ruhrkilometer 142). Dort sind lebensgroßen Tierskulpturen vom Metall-Upcycling-Künstler Raymond Chataira aus Simbabwe, die ausschliesslich aus Metallschrott recycelt sind, aufgestellt.

Danach war mein eigentliches Ziel die Zeche Nachtigall erreicht und über den Elbschetalradweg mit dem Elbschetal-Viadukt entlang der ehemaligen 1980 stillgelegten Bahnstrecke Witten–Schwelm bin ich entspannt über Haßlinghausen und Gevelsberg zurückgefahren.

 

Radtour


 

Geocaching

Rundum Wetter
Eigentlich war die Tour heute als reine Radtour geplant, eigentlich.

Der Zufall wollte es aber, dass einige Stationen eines ganz neuen Adventure LabCache® auf der Route lagen, die konnte ich natürlich nicht unbesucht lassen. 

So konnte ich Rundum Wetter ;-) erfolgreich abschließen.



 

Samstag, 24. Oktober 2026

Meilenstein (15k)

Für meinen Meilenstein habe ich mir als Vorbereitung einen Adventure LabCache® in Wetter (Ruhr) an der Burgruine Wetter ausgesucht. Hier an den Resten der ehemaligen Burg Wetter waren die Fragen -trotz Baustelle- gut zu beantworten. Danach bin ich zum Tradi Rückeroberung des Harkortbergs vom User Dr.Acula und anschließend zum Startpunkt des Geocache Alle Wetter! - Virtual Cache (vom gleichen User). Genau dieser war mein Ziel.

"Alle Wetter!" ist ein älterer, heute kaum noch gebräuchlicher Ausruf des Erstaunens oder der Bewunderung, ähnlich wie zum Beispiel "Donnerwetter!".
(Zitat aus dem Listing)

Die Aufgabe dieses nicht alltäglichen Virtual Reward Cache war überschaubar. Es mussten jede der fünf Gemarkungen von Wetter (Alt-Wetter, Esborn, Grundschöttel, Volmarstein und Wengern) an einem einen bestimmten Punkt besucht weden. Im Listing waren die Aufgaben etwas genauer beschrieben: 

A. Besuche alle fünf Fotopunkte
B. Erstelle dort ein Foto, jeweils mit dir selbst und unbedingt mit dem angegebenen Motivausschnitt darauf. Ersatzweise ist auch ein Zettel mit dem Cachernamen ok. 

Also bin ich mit dem Listing und der Kamera losgezogen um die fünf Aufgaben zu erledigen:

1) Fotopunkt Harkortturm (Stadtteil Alt-Wetter) ✅
2) Fotopunkt alter Bahnhof Albringhausen (Stadtteil Esborn) 👍🏻
3) Fotopunkt Alte Kapelle Grundschöttel ✅
4) Fotopunkt Burg Volmarstein 👍🏻
5) Fotopunkt Elbschetal-Viadukt (Stadtteil Wengern) ✅

Nach einer abwechslungsreichen Rundfahrt hatte ich alle Fotos im Kasten und konnte diesen interessanten Virtuellen Cache erfolgreich und zufrieden abschließen.

 

Alle Wetter! - Virtual Cache


Das war mein Cachefund No.:

 🏆🏆🏆 1️⃣5️⃣0️⃣0️⃣0️⃣ 🏆🏆🏆

 



Donnerstag, 15. Oktober 2026

Zweite Fahrt auf der Ennepetal-Bahn (Heute vor 20 Jahren)

Nach der sehr erfolgreichen ersten Fahrt auf der Ennepetal-Bahn am 3. September 2006, hatte die RuhrtalBahn noch eine weitere Fahrt (heute vor 20 Jahren) veranstaltet. Auch bei dieser war die Resonanz ausgesprochen gut, alle Fahrten waren wieder ausgebucht. Auch das Wetter zeigte sich diesmal von seiner schönsten Seite, es war bestes Herbstwetter, dem Anlass entsprechend.



Spurensuche

Passend zu dieser Sonderfahrt war auch, dass ich seit einigen Monaten an einem Kurs der Volkshochschule-Hagen mit dem Titel „Spurensuche in Haspe – Die Talbahn“ teilnahm. Die zahlreichen Teilnehmer wollten Informationen und Bilder sammeln, um eine mehrseitige Broschüre zur Talbahn zu erstellen. Das daraus ein sehr erfolgreiches Buch werden würde, hätte ich mir nicht mal im Traum einfallen lassen.

Unter Federführung des Arbeitskreis Haspe für Kultur- und Heimatgeschichte e.V. von Bernd Mauren (†) hatten wir eine Fotoausstellung unserer bisherigen Recherchen am Haltepunkt Nirgena zusammengestellt. Die Bürgermeister von Ennepetal Michael Eckhardt und Gevelsberg Claus Jakobi eröffneten bei der ersten Ankunft des Teckel die sehr gut besuchte Ausstellung (im Bild unten).


Eröffnung Fotoausstellung mit Bürgermeister
Eröffnung Fotoausstellung mit Bürgermeister



Schienenbus

Eingesetzt wurde bei dieser Fahrt die Schienenbusgarnitur des ehemaligen FSB Menden (mit VT 796 690 der Eisenbahnfreunde Hönnetal e.V.). Bei schönstem Wetter waren wir wieder unterwegs um diese einmalige Aktion im Bild festzuhalten.


Bahnübergang Kluterthöhle
Bahnübergang Kluterthöhle



Großer Andrang am Haltepunkt Gevelsberg-Poeten
Großer Andrang am Haltepunkt Gevelsberg-Poeten



Werbung war fast nicht erforderlich

Auch für die zweite Sonderfahrt auf den Gleisen der Ennepetal-Bahn war nur wenig Werbung gemacht worden, denn mittlerweile hatte sich die Aktion herumgesprochen. 


Werbebanner Sonderfahrt Teckel
Werbebanner Sonderfahrt Teckel



Haltepunkt Poeten

Die Stadt Gevelsberg hatte im Vorfeld ganz schnell die Haltepunkte Nirgena und Poeten optisch hergerichtet und sogar Stationsschilder mit Fahrplänen aufgestellt. Im Vergleich zur ersten Fahrt war der Haltepunkt Poeten nicht wiederzuerkennen, ein echter Hingucker.


Bahnsteig Haltepunkt Gevelsberg-Poeten
Der Bahnsteig Haltepunkt Gevelsberg-Poeten





Museumsverkehr hielt sich bis 2019

Die Testfahrten wurden so gut angenommen, so dass seit Mai 2007 ein regelmäßiger Museumsverkehr durch die RuhrtalBahn von Hagen Hbf über Gevelsberg bis zur Endstation Ennepetal-Kluterthöhle stattfand. Im Jahr 2009 wurde die Strecke von Hagen Hbf. bis nach Herdecke verlängert. Die Fahrt führte jetzt über das Herdecker Viadukt bis nach Herdecke Bahnhof. 

Nachdem der Ennepe-Ruhr Kreis und die Städte Bochum und Hagen die RuhrtalBahn auch für die Jahre 2015 und 2016 finanziell unterstützten, war erstmal der nostalgische Schienenverkehr auf dem Teckel für die nächsten Jahre gesichert. Trotzdem gab es immer wieder Zugausfälle. Nach den ersten Berichten über weitere Finanzielle Probleme Ende 2016 und der Reduzierung der Fahrten, kam überraschend das AUS: 

Die RuhrtalBahn stellte den Betrieb im Juli 2019 kpl. ein!





13 Jahre nach den ersten "Testfahrten" am 
3. September 2006
und 15. Oktober 2006 endete die Geschichte
am 4. Juli 2019 auf der Ennepetal-Bahn,
ein Schwarzer Tag für den Teckel!



Mittwoch, 14. Oktober 2026

Bahntrassenradeln

Heute habe ich erneut eine Radtour entlang der Bahntrassen unternommen. Ziel war die Bahntrassen der ehem. Bahnlinien in unserer Gegend abzufahren, die mittlerweile ausgebaute Radwege sind.

 

Zunächst nach Silschede auf der Glückauf-Trasse der ehem. Bahnlinie Schee-Silschede bis zum Bahnhof Schee, dann durch den 722 m langen Schee-Tunnel auf die Nordbahntrasse bis zum Bahnhof Wichlinghausen der ehem. Bahnstrecke Wt=Wichlinghausen – Hattingen.

Dort bin ich zum ersten mal auf die Schwarzbachtrasse gewechselt und durch den Wichlinghauser Tunnel (290 m) nach Langerfeld gefahren.

Infos der ehem. Bahnlinien: www.Eisenbahn-EN.de

 

 

Nachdem ich Schwelm erreicht hatte, bin ich auf die Bahntrasse Schwelm – Witten (Elbschetalbahn) gewechselt. Nach Durchfahrt des 742 m langen Schwelmer Tunnel habe ich Gevelsberg erreicht und bin auf einem Teil der Ennepetal-Bahn zurück gefahren. 

Auf dieser Radtour habe ich insges. 6 ehem. Bahnlinien auf einem Radweg "erfahren".