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Mittwoch, 10. Januar 2024

Kaffee? Ja, gerne!

Im letzten Jahr ploppte ein PowerTrail (eine spezielle Geocaching-Serie) in Schwerte-Ergste auf, der aus 75 Geocache Rätseln besteht und räumlich beieinander liegt. Die entsprechenden Geocaching Symbole, sind einer Kaffeetasse nachempfunden. Das sah schon sehr imposant aus und hatte mein Interesse geweckt. Als bekennender Kaffeetrinker waren die gut machbaren Rätsel für mich kein Thema und so konnte ich mit der Planung bei diesem Interessanten GeoArt anfangen. 

In mehreren Etappen (man solls ja nicht übertreiben) habe ich zusammen mit Cacherkollege Harald nach und nach (fast) alle Dosen finden können und konnte heute bei einer Radtour mit den letzten Funden die Runde abschließen. Eine einzige wurde leider bei einer Tour verlegt und ich hatte das nicht mitbekommen, aber egal GeoArt ☕️ Kaffee? Ja, gerne! ist zu 99% erledigt.

 

GeoArt - Kaffee? Ja, gerne!
GeoArt - Kaffee? Ja, gerne! (Vorher - Nachher)



Mittwoch, 12. Januar 2022

Auf ein Neues

Gleich im Neuen Jahr bin ich zusammen mit Team GJL in Richtung Schwerte-Ergste aufgebrochen. Zum Anfang mussten wir unsere Angel ausfahren, um den BILTEMA-Cache Alle ... Hähnchen ... fliegen hoch herunter zu holen. Dann gings weiter zur Lab-Cache-Runde Weihnachten im Wald. OK, Weihnachten war vorbei, aber die Runde hatte mein Interesse geweckt. Und das wurde nicht Enttäuscht, sehr schöne Stationen im Wald, mit entsprechender Dekoration an der letzten Station, sieht man auch nicht alle Tage. Da war der Bonus letztlich kein Problem mehr.

Auch mit Kollege Harald waren wieder einige Cachetouren geplant und so sind wir in Hagen-Dahl mit einem Adventure Lab-Cache angefangen. Thematisch waren die Fragen zum dramatischen Hochwasser im Juli 2021 angesiedelt. Aber wir waren erstaunt, dass die Auswirkungen immer noch sichtbar sind. Bis das alles behoben ist dauert es sicher noch einige Zeit.


Bergbauhistorie

Ein paar Tage später bin ich dann mit DjMykeMyers nach Sprockhövel gefahren, um das gelöste Rätsel Voll die Härte zu besuchen und danach war der Kurzmulti Zeche Egbert ⚒ unser Ziel. Alle Caches haben wir gefunden und waren letztlich erfreut in welchem hervorragenden Zustand die Kleinzeche Egbert war, Bergbauhistorie pur!

Die Zeche Egbert war ein Steinkohlen-Bergwerk bei Herbede. Die Kleinzeche ging erstaunlicherweise erst 1962 in Betrieb, zu einer Zeit also, als das große Zechensterben im Ruhrgebiet schon begonnen hatte. 

Von 1962 bis 1976 wurde Steinkohle von etwa sechs Bergmännern abgebaut. Pro Mann und Arbeitstag wurden bis zu zwei Tonnen Kohle zu Tage gefördert und abtransportiert. Dies ist pro Bergmann eine Menge, die auch in modernen Gruben nicht wesentlich überschritten worden ist. Die Kohle wurde aus dem schräg nach unten führenden (tonnlägigen) Schacht gefördert. Er wurde 135 m tief im etwa 1,25 m dicken Flöz Kreftenscheer abgeteuft, das hier etwa 60° nach Norden einfällt. Abgebaut wurden auch die benachbarten Flöze Geitling und Mausegatt.

Am 22. Juni 1976 stellte die Zeche nach 14 Jahren Betriebszeit ihre Förderung ein. Sie war die letzte Zeche überhaupt im Ennepe-Ruhr-Kreis und die letzte Kleinzeche des gesamten Ruhrgebietes.


Vom Berger Hof nach Halver

Ein paar Tage später habe ich einem kurzen Abstecher in das Wodantal eingelegt und bin eine kleine Runde am Berger Hof gelaufen. Hier habe ich schnell erkannt, ohne Moos nix los. Danach habe ich mir ein paar Tradis in Halver ausgesucht. Der erste lag an der Grenze zwischen Feld und Wald, dort wo Hase und Fuchs sich gute Nacht sagen. Auf der Rückfahrt habe ich mir noch den Kurzmulti an einem Gedenkstein in Schulten-Hedfeld vorgenommen. Die erforderlichen Zahlen waren schnell gefunden und der Fund ließ auch nicht lange auf sich warten.



Montag, 5. Januar 2015

Challenge-Tour in Schwerte

Derzeit sind Geocaching Challenges in der Community sehr angesagt und so kam es, dass auch ich die eine oder andere machen wollte. Gut, nicht alle sind einfach, aber vereinzelt gab es welche die ich lösen konnte. Zwei davon habe ich letztes Jahr absolviert, Reviewer-Challenge-Diamant und "Negative Attribute 100%?" Challenge. Bei anderen fehlten mir einfach die geforderten Attribute. Beim Challenge-Cache:Das Wandern ist des Cachers Lust I war ich fast am Ziel, hier fehlten mir "nur" noch 10 Tradis mit dem Attribut >10km. Also bin ich einer Einladung der Cacherkollegen Teufel&Hexe gefolgt, um mir die fehlenden Tradis bei einer Geocache-Tour zu holen.

Das schöne Wetter haben wir dann genutzt um in der Altstadt von Schwerte noch den einen und anderen Tradi zu finden und bei einem Stadtrundgang auch etwas über die hiesige Industriekultur zu lernen. So habe ich erfahren, dass hier in Schwerte ein Delikatess-Senf hergestellt wird.


Kirche am Markt
Wappen

In Schwerte konnten wir uns dann die Challenge gemeinsam vornehmen. Daten ins GPS und los ging es. Die Dose konnten wir auch gut finden und uns in das Logbuch eintragen. So weit so gut! Zu Hause dann kam die Ernüchterung, wir hatten den falschen Cache von dieser Serie gefunden (der nur wenige Meter neben dem eigentlichen Ziel lag).

Kurz den Owner kontaktiert und ich bekam das OK für den Online-Log, das war mein #1600. Cachefund. Natürlich gehts nochmal nach Schwerte um den Logbucheintrag* nachzuholen.

* Erledigt




Eisenbahn

Auf dem weiteren Weg sind wir auch an einer alten Diesellok vorbeigekommen. Hierbei handelt es sich um eine als Denkmal aufgestellte Diesellok des Hersteller Deutz aus dem Baujahr 1921 und natürlich mit einer Cachedose.

Deutz 4169 - Standort N51° 25.027 E7° 31.183

Die Diesellok war bis ca. 1984 bei Miele & Cie. und  den Wiruswerken W. Ruhenstroth GmbH & Co. KG in Gütersloh im Einsatz. 1984 erfolgte die Aufstellung auf dem Spielplatz an der Ruhrstraße in Schwerte und 2009 wurde die Diesellok endgültig als Denkmal am Fensterbahnhof Westhofen in Schwerte-Westhofen aufgestellt.
  • Hersteller: Deutz 
  • Fabriknummer: 4169 
  • Baujahr: 1921 
  • Typ: C XIV R 
  • Bauart: B-bm 
  • Spurweite: 1435 mm 

Quelle: Lokdaten/-Lebenslauf: rangierdiesel.de

Donnerstag, 3. März 2011

Schwerte

Ein Krankenhausbesuch brachte mich nach Schwerte. Die Rückfahrt habe ich dann auch kurz für das Hobby genutzt.

GC2HNC4 - fast ein TB Motel A1. An einer Brücke über die Autobahn war das erste Ziel schnell gefunden, Muggelfrei im letzten Licht geloggt. Den in der nähe liegenden Cache GC28GPF habe ich leider nicht gefunden.

GC2AYH3 - Der Specht vom Lennhhof (an A1). Mittlerweile war es dunkel geworden, trotzdem habe ich am Rastplatz angehalten. Was macht ein Specht? Genau und daher sehr gut gefunden, auch die Spuren waren nicht zu übersehen. Ein Handwerklich sehr gut gemachter Cache!