Sonntag, 26. April 2009

Dampflok 78 468 auf dem Teckel

Dampflok 78 468 auf der Ennepetal-Bahn (Teckel)


Dampflok 78 468 auf der Ennepetal-Bahn (Gevelsberg-Poeten, Posten 6)
Dampflok 78 468 auf der Ennepetal-Bahn (Ennepetal-Kehr)

Sonntag, 8. März 2009

Brandenburger Tor

Streckenplan Linie 11 
(Repro: Stadtarchiv Ennepetal)
Schon um 1860 gab es Überlegungen, die alte Hansestadt Breckerfeld mit einer Eisenbahn zu erschließen. Der Eisenbahnbau war an der Breckerfelder Hochebene vorbeigegangen und konzentrierte sich zunächst auf die Täler von Ennepe, Lenne und Volme. 1892 begann die Planung einer Schmalspurbahn durch das Hasperbachtal nach Voerde. Mit Gründung der "Kleinbahn Voerde-Haspe Ges.m.b.H." im Jahre 1901 nahmen die Eisenbahnpläne Gestalt an.

Eine wechselvolle Geschichte hatte die Kleinbahn Haspe-Voerde-Breckerfeld nach der Eröffnung am 1. Mai 1903 hinter sich. 1927 kam es zur Neugründung der "Hagener Vorortbahn GmbH" und Elektrifizierung der Strecke.

Seit dieser Zeit fuhren auf der Linie 11 Triebwagen, Beiwagen und Vierachsige Großraumwagen (u.a.) der Fa. DÜWAG. In dieser kleinen Serie möchte ich Euch auf die Reise mitnehmen und einige Vergleichsaufnahmen der Linie 11 von Hagen-Haspe bis Breckerfeld zeigen.

 

 

Eine sehr markante Unterführung unter die BME-Strecke, im Volksmund "Brandenburger Tor" genannt. Das Aussehen der Brücke war sehr Charakteristisch, aber der Name "Brandenburger Tor" stammt vom einer beliebten Gaststätte die in der unmittelbaren Nähe der Bahnüberführung stand und bis in die 60ger Jahre regelmäßig zum Schichtwechsel von den Hütten-Leuten frequentiert wurde. Ein Andreas-Export gabt´s damals für 23 Pfennige und ein Pilsken von Andreas gab´s für 25 Pfennige.



Zur Jahreswende 1979/80 wurde die Unterführung unter der BME-Strecke 
erneuert und gleichzeitig erweitert (Foto: W.Heise) 
 

Warum das ganze kann man sich gut vorstellen, da durch dieses Nadelöhr der Fahrzeugverkehr und früher auch die Linie 11 durch mussten.



Breiter, schöner (?) auf jedenfall bunter, die Situation 2008. 
Natürlich ohne Gleise im Strassenplanum
 



Ganz in der Nähe war der frühere Bahnhof Haspe. Von der Voerder Strasse bog die ehem. Kleinbahnlinie (Vorläufer der Linie 11) über die Dammstrasse in die Kleinbahnstrasse und unterquerte hier die Bergisch-Märkische Bahnlinie. Seit dem 1.5.1903 verkehrte die meterspurige dampfbetriebene Kleinbahn erst zwischen Haspe und Voerde, 1907 wurde sie nach Breckerfeld verlängert. Ab November 1904 war der Anschluss zum Bahnhof in Haspe an der BME befahrbar. Dort waren Rollbockgruben, wo die Reichsbahnwagen mit größerer Spur auf Rollbockwagen aufgebockt wurden, um ohne lästiges Umladen ins Voerder Tal befördert zu werden. 


Unterführung an der Kleinbahnstr. mit Dampflok und ehem. 
Bahnhofsgebäude Haspe um 1910 (Stadtarchiv Ennepetal) 

 
 

Das Bahnhofsgebäude wurde später abgerissen und auf der anderen Gleisseite neu gebaut. Gut zu erkennen ist die unbefestigte Strasse, Karrenspuren sind zu sehen. Alles im allen eine schmutzige Angelegenheit, für Fussgänger. 



Hier die Situation 2008
 
 
An der Brücke finden derzeit Umbauarbeiten statt, die Stahlabstützung wurde gegen einen Betonsockel getauscht. Die Kleinbahnstrasse hat ab der Brücke noch den ursprünglichen Fahrbahnbelag aus den 50er Jahren, Kopfsteinpflaster. 



Der Blick unter die Brücke mit der umfangreichen Abstützung
 
 
Hier ist die Betonabstützung entstanden, die Stahlkonstruktion steht demontiert an der Strasse.



Brueckenumbau 24.05.2009
(Fotos: R.Moll)



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Repro meines Beitrages aus dem Historischen Forum bei drehscheibe-online.de 

Samstag, 28. Februar 2009

Sonntag, 28. Dezember 2008

Mein erster Geocache

Den ersten Kontakt zu diesem für mich neuen Hobby "Geocaching" hatte ich im Juni 2008 bei einer Sonderfahrt auf der Selfkantbahn. Die Autoren des Buches "Spurensuche - Die Ennepetal-Bahn" hatten sich dort getroffen um einerseits die Spargelfahrt zu genießen und andererseits das Kleinbahnmuseum mit den ehem. Dampfloks der Klöcknerhütte aus Hagen-Haspe zu besichtigen. Hierbei wurden uns vom damaligen Vorsitzenden Günther Steinhauer (†) bei einer sehr interessanten Führung vor der Fahrt alle Museumsfahrzeuge der IHS genau erklärt.

Dabei wurde auch die Dampflok 21 "Hagen" (die noch in Aufarbeitung ist) besichtigt und natürlich der Hauptdarsteller die Dampflok 20 "Haspe" (Baujahr 1956) die betriebsbereit ist und unseren Sonderzug nach Gangelt u.z. ziehen sollte.

Dampflok 20 "Haspe" Wegkreuz Am Gelindchen (Album)



Geocaching - Der erste Kontakt

Auf der sehr gemütlich langsamen Fahrt, sprinteten zwei unserer Mitfahrer bei einem kurzen Zwischenstopp aus dem Salonwagen und verschwanden neben der Strecke hinter einem Gebüsch. Kurz danach hörte ich "Ich hab ihn!" und schon waren sie wieder im Zug. Natürlich wollte ich wissen was die beiden da gemacht haben und es stellte sich heraus, dass sie einen Geocache mittels einem GPS-Gerät gesucht und auch gefunden hatten. Die ganze restliche Fahrt habe ich mir das "Geocaching" natürlich genauer erklären lassen und so ganz nebenbei erfahren, dass sie als Team "Ritzelzaehler" schon seit einiger Zeit Geocaches suchen.


Mein erster Fund

Nachdem ich wieder zu Hause war, habe ich natürliche von meinen Erfahrungen und Neuigkeiten wohl so intensiv berichtet, dass ich zu meinem Geburtstag ein GPS-Gerät geschenkt bekam. Jetzt standen erstmal die entsprechenden Themen GPS-Empfänger - Koordinatensysteme - Cachetypen - Onlineportale und weitere auf dem Programm. Mit der entsprechenden Gerätekunde durch das Team "Ritzelzaehler" traute ich mich dann doch erst nach einer gewissen Zeit in die Natur um meinen ersten Geocache zu suchen.

Ziel war der Cache Alles Gute für Lukas (mittlerweile leider Archiviert). Mit den Koordinaten bin ich losgezogen und konnte am vermeintlichen Ziel so garnix finden, bis ich an einem Zaun etliche Dachpfannen entdeckte und unter einer war der Cache versteckt *pffft* ist doch nicht so einfach. Voller Stolz habe ich dann meinen ersten Fund im Internet dokumentiert.

Found it Found it - 28/Dec/2008 - Das schöne Wetter habe ich heute mit dem neuen GPS genutzt und meinen allerersten Cache geloggt. Nach etwas Suchen, dann doch gefunden. Das macht richtig Spaß, was will man mehr?


Mein erster Fund


Dadurch angespornt habe ich noch weitere 2 Geocaches gefunden und direkt die nächsten Tage weitergemacht. Das war der Beginn einer neuen Leidenschaft, die bis heute andauert.


[Update]

Auf den Tag genau nur 10 Jahre später, fand ich meinen 3000. Geocache: Schlag dein Navi 

[Update-II]

Im Juni 2024 konnte ich meinen 10.000. Dosenfund verbuchen: